Einträge in Energie
Förderung E-Auto (2019)

Ab März 2019 wird die Anschaffung eines Elektro-PKWs (E-Auto) nur mehr mit € 3.000 statt € 4.000 subventioniert. Diese Unterstützung wird für Privatverbraucher bis zu einem Kaufpreis von € 50.000 und für Betriebe, Gemeinden und Vereine bis zu einem Kaufpreis von € 60.000 gewährt. Gefördert werden Fahrzeuge mit reinem Batteriebetrieb und Fahrzeuge mit einer Wasserstoff-Brennstoff-Zelle.

Für den Kauf von Plug-in-Hybriden, die über einen herkömmlichen Verbrennungsmotor sowie einen Elektroantrieb für Kurzstrecken verfügen, steht wie bisher eine Förderung von € 1.500 zu. Dabei ist zu beachten, dass zukünftig nur mehr Hybridfahrzeuge mit Benzinmotoren unterstützt werden.

Auch Heimladestationen werden weiterhin mit € 200 pro Wallbox gefördert. Für Ladestationen in Mehrparteienhäuser wird ab März sogar eine Unterstützung von € 600 gewährt.

Ebenfalls neu ist, dass nun auch Privatpersonen eine Förderung für Elektro-Transporträder beantragen können, die € 400 beträgt.

Wir informieren Sie gerne über die steuerliche Behandlung von Elektrofahrzeugen im Betriebsvermögen. Kontaktaufnahme

Autor: Patricia Heine

Quelle:
Der Standard
HELP.gv.at
e-Fahrzeuge.info

Abzugsteuer bei Leitungsrechten ab 2019

Ab 2019 kommt es zum Steuerabzug von 10% bei Einkünften aus Anlass der Einräumung von Leitungsrechten

Räumt man Elektrizitäts-, Erdgas-, Erdöl- oder Fernwärmeunternehmen Leitungsrechte ein, so muss sich zukünftig das Infrastrukturunternehmen um die Besteuerung kümmern. Ab 2019 müssen für diese Entschädigungszahlungen 10 Prozent vom Energieunternehmen einbehalten und an den Fiskus abgeführt werden. Für den Empfänger der Entschädigungszahlung ist die Versteuerung auf pauschaler Ebene erledigt, die Einkünfte müssen nicht mehr in die Steuererklärung aufgenommen werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit die Regelbesteuerung zu beantragen. Die Abzugsteuer iHv 10% betrifft Einnahmen im betrieblichen und im außenbetrieblichen Bereich gleichermaßen.

Für offene Fälle ist die Rz 5174 aus den Einkommensteuerrichtlinien nicht mehr anwendbar, es gilt nur mehr die Übergangsbestimmung gem. § 107 Abs. 11 Satz 2 EStG 1988. In diesen Fällen sind 33 Prozent des Auszahlungsbetrages in die Steuererklärung aufzunehmen. Wird ein Gutachten vorgelegt, kann von dieser Pauschalregelung abgewichen werden.

Auf Zahlungen, die von Telekomunternehmen stammen oder die aus Anlass der Verlegung von Wasserleitungen erfolgen, ist die neue Regelung der Abzugsteuer nicht anwendbar. Bei Windkraftanlagen sind Entgelte, die Leitungen betreffen erfasst; Entgelte, die die Anlage selbst (das Windrad) betreffen, sind nicht erfasst.


Anna Holzinger
Quellen: §107 EStG, BMF-010203/0341-IV/2018, 28. August 2018